Matcha

...zu deutsch „gemahlener Tee“, wurde im 6. Jahrhundert erstmals verwendet und ist seit dem 12. Jahrhundert fester Bestandteil bei traditionellen Teezeremonien der japanischen Mönche. Seitdem erfreut sich Matcha aufgrund seiner Vielseitigkeit auch außerhalb des asiatischen Raums immer größerer Beliebtheit.

 

Der wichtigste Inhaltsstoff, der Matcha so erfolgreich macht, ist die hohe Menge an Koffein, welches an die Aminosäure L-Theanin gebunden ist. Schonend für die Magenschleimhaut und damit sehr gut bekömmlich, setzt sich das Koffein erst im Darm frei und regt zunächst das zentrale Nervensystem an, was zu einer sanften Adrenalinausschüttung führt. Die Wirkung des Koffeins verbleibt deutlich länger als es bei Kaffee der Fall ist. Nervosität, die bei Kaffee oder anderen Energy-Drinks verspürt werden kann, wenn die Wirkung des Koffeins nachlässt, gibt es bei Matcha nicht.

Desweiteren überzeugt das grüne Matchapulver mit seinen zahlreichen Inhaltsstoffen, wie die Vitamine A, B, C und E, Eisen, Kalium, Calcium, Polsäure, Theanin, Polyphenole sowie Ballaststoffe. Die Polyphenole im Matcha haben einen anti-oxidativen Effekt und wirken somit der Zellalterung entgegen.

 

Matcha wird hauptsächlich in Japan und China produziert und per Hand von der Tenchapflanze geerntet, die in der Regel vier Wochen vor der Ernte mit aufwendigen Netzen beschattet wird. Weil nur noch 10% des Sonnenlichtes die Netze durchdringt, entsteht in den Blättern sehr viel Chlorophyll, wodurch das Tenchablatt sehr reichhaltig Aminosäuren und Koffein bildet. Im Endprodukt macht sich diese Prozedur durch den intensiven Geschmack und die besondere grüne Färbung bemerkbar. Um die Pflanze zu schonen, wird sie nur einmal pro Jahr geerntet.

 

Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und, nach Entfernung aller groben Blattgefäße, mittels Granit-Steinmühlen in sehr langwierigen Prozessen sorgfälltig zu feinem Pulver gemahlen. Für etwa 30g hochqualitatives Matcha mahlen die Granitmühlen etwa 60 Minuten.